BRW 40453 KPEV I G5.4 Schlepptenderlokomotive

Aus MoBaDaten
Wechseln zu: Navigation, Suche
HOME ● Hersteller ● Brawa ● H03L ● Preußische Staatseisenbahnen (K.P.E.V.) ● BRW 40453 KPEV I G5.4 Schlepptenderlokomotive

Schlepptenderlokomotive G5.4
BRW 40450.jpg
Quelle: Brawa
HERSTELLER
HERSTELLER BRAWA Artur Braun Modellspielwarenfabrik GmbH & Co.
ARTIKELNUMMER 40453
PRODUKTION Neuheit 2010
VORBILD
EPOCHE I Königreich PreußenKönigreich Preußen
BAHNGESELLSCHAFT KPEV
BAUREIHE G5.4
ACHSFOLGE 1'C + 3
ANZAHL DER ACHSEN 4 + 3
BETRIEBSNUMMER Halle 4219
LACKIERUNG Lokomotivaufbau und Zylinder grün
Rahmen und Räder braun
Zierlinien schwarz und rot
Dach, Umlauf und Rauchkammer schwarz
MODELL
NENNGRÖSSE H03L
LÄNGE ÜBER PUFFER 185,85 mm
SYSTEM Digital
DEKODER serienmäßig mit Premium-Digitaldecoder
21-polige Digitalschnittstelle
MOTOR Maxon Motor mit Schwungmasse
HAFTREIFEN 2
MINDESTRADIUS 360 mm
BELEUCHTUNG
Ein-/ausschaltbare, konstante Zweilicht-Spitzenbeleuchtung beidseitig, mit der Fahrtrichtung wechselnd


Führerstand beleuchtet

KUPPLUNG Kupplungsaufnahme nach NEM
Kurzkupplungskinematik
BEMERKUNGEN Sound und Rauchgenerator eingebaut


Button Icon IndianRed.svg

H0-Modell einer vierachsigen Schlepptenderlokomotive der Baureihe G5.4 des Herstellers Brawa. Das Modell ist in Epoche I-Ausführung der Preußischen Staatseisenbahnen gestaltet und für den digitalen Drei-Leiter-Betrieb ausgestattet.

1 Herstellerinformationen

1.1 Vorbild

Kurz vor der Jahrhundertwende war auch in Preußen der Dreikuppler an seiner Leistungsgrenze angelangt. Die wachsende Zahl der Reisezüge und deren immer höhere Geschwindigkeit ließ die Trassen für langsame Güterzüge auf hochbelasteten Strecken immer weniger werden. Daher suchte man nach Wegen, die Güterzüge zu beschleunigen, was aber nur mit stärkeren Lokomotiven gelingen konnte. Mehr Leistung war aber auf dem dreifach gekuppelten Laufwerk nicht unterzubringen, so dass man den Ausweg in einer führenden Laufachse suchte. Mit der „Hannover 800“ lieferte Vulcan 1892 die erste G5.1, die im Wesentlichen das Zweizylinder-Triebwerk der G4 besaß, ergänzt um eine führende Adamsachse. Der hierauf unterzubringende Kessel wurde reichlicher bemessen, so war die Rostfläche gegenüber der G4 um 50% vergrößert. Bereits 1896 wurde die G5.1 zur Nassdampfverbundlok abgewandelt und, als G5.2 bezeichnet, parallel zur G5.1 beschafft. Da die Laufeigenschaften der Adamsachse nicht befriedigten, wechselte man zum Krauss-Helmholtz-Lenkgestell, mit dem die Verbundlok ab 1901 ausgerüstet und als G5.4 eingereiht wurde. Erst 1903 kamen auch die „Zwillingsmaschinen“ in den Genuss dieser Maßnahme. Die Höchstgeschwindigkeit aller Loks betrug aber einheitlich 65 km/h. Obwohl die Kohleersparnis der Verbundlok wohl gar nicht so hoch war und sie daher vornehmlich in „kohlefernen“ Direktionen zum Einsatz kommen sollten, wurde sie von den Direktionen der KPEV am häufigsten beschafft. Bis 1910 lieferten BMAG, Borsig, Grafenstaden, Hanomag, Henschel, Hohenzollern und Humboldt 780 Stück. Die G5.4 kam in fast allen preußischen Direktionen zum Einsatz – Hochburgen mit mehr als 100 Maschinen waren zum Beispiel Altona, Halle und Hannover. Ihr Einsatzgebiet war vor allem der „schnelle Güterverkehr“. Es gab aber auch planmäßige Einsätze vor Reisezügen. Dies wird in vielen Bestandaufstellungen extra erwähnt, weil die Lokomotiven dafür eine Druckluftbremse haben mussten. Im Gegensatz dazu fuhren die Güterzüge zu dieser Zeit noch handgebremst. Neben der KPEV erhielten auch die „Königliche Militärbahn“ (1), die MFFE (9), die Hafenbahn Frankfurt (3) und die LBE (3) Loks der Gattung G5.4. Eine große Dezimierung des Bestandes erfolgte durch den Vertrag von Versailles – allein von den G.4 musste Preußen 368 Stück an die Siegermächte des Ersten Weltkrieges abgeben. Die größten Kontingente erhielten dabei Polen mit 191 Stück und Belgien, das 100 Maschinen übernahm. Im Umzeichnungsplan vom 11.12.1925 sind noch 281 G 5.4 enthalten, von denen wohl 1926 noch 218 Maschinen sicher in die BR 54.8-10 umgezeichnet wurden.

  • Güterzugdampflok G5.4 der K.P.E.V.
  • Betriebs-Nr. Halle 4219

Quelle: Brawa

1.2 Modell

  • Epoche I
  • Kessel, Chassis, Tender und Gehäuse aus Zinkdruckguss
  • feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • epochengerechte Beleuchtung
  • mehrteilige Lampengehäuse
  • Lokführer und Heizer im Führerstand
  • Führerstand beleuchtet
  • Federpuffer
  • Normschacht vorne und hinten kulissengeführt
  • Kurzkupplung zwischen Lok und Tender
  • originalgetreue Kesselrückwand
  • filigrane Steuerung
  • lupenreine Bedruckung
  • Leitungen und angesetzte Teile in minimaler Wandungsstärke
  • originalgetreue Farbgebung: Aufbau, Zylinder grün; Rahmen und Räder braun; Zierlinien schwarz und rot; Dach, Umlauf und Rauchkammer schwarz
  • Sound und Rauchgenerator eingebaut
  • Motor mit Schwungmasse
  • Haftreifen
  • Serienmäßig mit Premium-Digitaldecoder
  • Der Decoder erkennt die Betriebsart (analog/digital) selbstständig
  • Soll der Decoder umprogramiert werden, liegt die Einbau- und Betriebsanleitung Premium-Digitaldecoder bei
  • Der Decoder ist werkseitig auf Adresse 03 eingestellt
  • 21-polige Digital-Schnittstelle nach NEM
  • LüP 185,85 mm

Quelle: Brawa

2 Modellvarianten

2.1 Zwei-Leiter-Ausführung („Gleichstrom“)

BRW 40450.jpg
BRW 40450.jpg
40450 KPEV Epoche I: Modell für 2-Leiter-Betrieb („Gleichstrom“) ohne Decoder
BRW 40450.jpg
BRW 40450.jpg
40452 KPEV Epoche I: Modell für 2-Leiter-Betrieb („Gleichstrom“) mit premium Decoder, Rauchgenerator und Sound

2.2 Drei-Leiter-Ausführung („Wechselstrom“)

BRW 40450.jpg
BRW 40450.jpg
40451 KPEV Epoche I: Modell für 3-Leiter-Betrieb („Wechselstrom“) mit premium Decoder
BRW 40450.jpg
BRW 40450.jpg
40453 KPEV Epoche I: Modell für 3-Leiter-Betrieb („Wechselstrom“) mit premium Decoder, Rauchgenerator und Sound

3 Vorbild

Vorbild:KPEV-Baureihe G5.4 Schlepptenderlokomotive
Die Informationen unter dem roten Trennstrich bis zum Quellen-Hinweis werden aus der Deutschsprachigen Wikipedia eingebunden. Es handelt sich dabei um den aktuell verfügbaren Artikel. Zur Ansicht der kompletten Information kann mit der Bildlaufleiste (Scrollbar) an der rechten Seite des Fenster navigiert werden. Das Anklicken von Verweisen (Links) innerhalb des Fensters ruft die entsprechenden Seiten der Deutschsprachigen Wikipedia auf. Um die ursprüngliche Anzeige wieder herzustellen, ist die gesamte MoBaDaten-Seite erneut zu laden.

Quelle: Deutschsprachige Wikipedia

4 Weblinks