FLM 721001 DR IV BR 110 Diesellokomotive

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Diesellokomotive Baureihe 110 der DR
FLM 721001 Handmuster.jpg
Quelle: Fleischmann
Herstellerbild zeigt H0-Modell als Handmuster
HERSTELLER
HERSTELLER Gebr. Fleischmann GmbH & Co. KG
MARKE piccolo
ARTIKELNUMMER 721001
UVP 99,00 € (Fleischmann N Neuheitenkatalog 2012)
PRODUKTION 2012
VERTRIEB 2013
VORBILD
EPOCHE IV Deutsche Demokratische RepublikDeutsche Demokratische Republik
BAHNGESELLSCHAFT DR
BAUREIHE 110
ACHSFOLGE B'B'
ANZAHL DER ACHSEN 4
BETRIEBSNUMMER 110 226-8
LACKIERUNG Bordeauxrot
MODELL
NENNGRÖSSE N
LÄNGE ÜBER PUFFER 87 mm
SYSTEM Analog
DEKODER Mit Steckschnittstelle nach NEM 651
MOTOR Mit Schwungmasse
ANTRIEB 4 Achsen
HAFTREIFEN 2
BELEUCHTUNG
Dreilicht-Spitzenbeleuchtung und rote Zugschlussbeleuchtung, mit der Fahrtrichtung wechselnd

KUPPLUNG Standard-N-Kupplung
Kupplungsaufnahme nach NEM 355


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N-Modell einer Diesellokomotive der Baureihe 110 des Herstellers Fleischmann. Das Modell ist in Epoche IV-Ausführung der Deutschen Reichsbahn der DDR gestaltet.

1 Herstellerinformation

1.1 Vorbild

  • Diesellokomotive BR 110 der Deutschen Reichsbahn (DR)
  • Achsfolge Bo’Bo’
  • Betriebszustand: 1970er- Jahre
  • Einsatz: Personen- und Güterzüge auf Haupt- und Nebenbahnen in der ehemaligen DDR, sowie Rangierdienste.
V 100  – Dampfablöse im Osten

Ähnlich wie bei der Deutschen Bundesbahn plante die Deutsche Reichsbahn eine baldige Ablöse des unwirtschaftlichen Dampfbetriebes zu Gunsten leistungsfähiger Elektro- und Diesellokomotiven. Für den mittelschweren Personen- und Güterzug-, sowie Rangierdienst wurde zwischen 1966 und 1985 in mehreren Bauserien von LEW in Henningsdorf die Baureihe V 100 in 1146 Exemplaren gefertigt. Die vierachsige, 100 km/h schnelle und 16 t schwere Lokomotive erreicht eine Leistung von 736 kW. Der Mittelführerstand trennt die beiden Vorbauten, im vorderen befindet sich der Dieselmotor und die Kühlanlage und im hinteren sind u.a. Lüftergenerator, Lichtanlassmaschine, Schaltschränke, Batterien und der automatisch arbeitende Niederdruckdampfheizkessel für die Zugheizung untergebracht. Die doppeltraktionsfähige Lokomotive ersetzte u. a. die Baureihen 38, 55 und 78 und galt als zuverlässige robuste Maschine. Das Wendejahr 1989 und die Vereinigung der beiden deutschen Staatsbahnen zur Deutschen Bahn AG bereiteten der Baureihe V 100, die ab 1970 durch die Computerumstellung zur BR 110 wurde, den langsamen Anfang vom sicheren Ende. Schlingerproblemen, die zur Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h führten und damit Einsätze auf Hauptstrecken schwieriger machten, leiteten die Ausmusterung der Maschinen ab 1990 ein. Die abgestellten Lokomotiven wurden zu einem großen Teil von Alstom übernommen, aufgearbeitet und Privatbahnanbietern zum Kauf angeboten und bereichern vielerorts mit oft auffälligen Lackierungen den Bahnalltag.

Quelle: Fleischmann

1.2 Modell

  • Epoche IV
  • Stromsystem =
  • Lichtwechsel Weiß rot
  • Schnittstelle
  • Lange über Puffer: 87 mm
  • Anzahl angetriebener Achsen: 4
  • Haftreifen: 2
  • Fein detaillierte Ausführung der BR 110 in schwarzer Ursprungsfarbgebung des Fahrwerks und mit einem bordeauxrotem Gehäuse

Quelle: Fleischmann

2 Modellinformation

2.1 Der erste Eindruck

Das Preis-Leistungsverhältnis ist spitzenmäßig. Das Modell ist über alle vier Achsen angetrieben und besitzt pro Drehgestell je ein Haftreifen. Das LED-Spitzenlicht erscheint ordentlich weiß mit einem „Hauch von Zitronen-Gelbstich“ und wechselt mit der Fahrtrichtung zu roter Zugschlussbeleuchtung. Die Farben sind sehr stimmig

Das Gehäuse lässt sich durch leichten Druck mit zwei Fingern am vorder- und Hinterbau einfach nach oben abnehmen. Das Modell besitzt eine Digitalschnittstelle und einen wartungsfreien Motor mit Schwungmasse.

Der Fahrtest erfolgte mit einem Trafo „Titan Typ 816 mit Halbwellenanfahrhilfe“. Bei einer Spannung von nicht einmal 3 Volt bei gerade ein wenig aufgedrehtem Regler leuchtet die Spitzenbeleuchtung. Allerdings ist das obere weiße Spitzenlicht deutlich schwächer. Die rote Zugschlussbeleuchtung ist nicht zu hell. Das Modell setzt sich bei dieser Spannung einwandfrei und ruckelfrei in Bewegung. In dieser Kriechfahrt ist kein Motorgeräusch wahrnehmbar. Auch bei Langsamfhart ist lediglich ein engenehm surrendes Motorgeräusch zu hören.

Quelle: Harburger Lokschuppen

2.2 Fotos vom Modell

Die eine Stirnseite des Modells
Die eine Stirnseite des Modells  
Die eine Stirnseite des Modells von der anderen Seite aus gesehen
Die eine Stirnseite des Modells von der anderen Seite aus gesehen  
Die andere Stirnseite des Modells
Die andere Stirnseite des Modells  
Das Modell in der Seitenansicht
Das Modell in der Seitenansicht  
Der Führerstand
Der Führerstand  
Das Modell ohne Gehäuse (Steckschnittstelle rot markiert)
Das Modell ohne Gehäuse (Steckschnittstelle rot markiert)  
Der Antriebsmotor mit der Schwungmasse
Der Antriebsmotor mit der Schwungmasse  
Quelle: Harburger Lokschuppen

3 Vorbild

Vorbild:DR-Baureihe V100 Diesellokomotive
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Quelle: Deutschsprachige Wikipedia

4 Weblinks