FLM 394602 ILM III 76.0 Tenderlokomotive

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Tenderlokomotive Baureihe 76.0 der Ilmebahn GmbH (ILM)
FLM 394602.jpg
Quelle: Fleischmann
HERSTELLER
HERSTELLER Gebr. Fleischmann GmbH & Co. KG
ARTIKELNUMMER 394602
UVP 329,00 € (Fleischmann H0 Katalog 2011/2012)
VORBILD
EPOCHE III DeutschlandDeutschland
BAHNGESELLSCHAFT ILM
BAUREIHE 76.0
ACHSFOLGE 2'C
ANZAHL DER ACHSEN 5
BETRIEBSNUMMER 7
76 002
LACKIERUNG RAL 9005 Tiefschwarz
RAL 3002 Karminrot
MODELL
NENNGRÖSSE H03L
LÄNGE ÜBER PUFFER 136 mm
SYSTEM Analog
Digital
DEKODER Fest eingebaut
MOTOR Mit Schwungmasse
ANTRIEB 3 Achsen
HAFTREIFEN 2
BELEUCHTUNG Zweilicht-LED-Spitzenbeleuchtung beidseitig, mit der Fahrtrichtung wechselnd
KUPPLUNG H0-PROFI-Kupplung
Kupplungsaufnahme nach NEM 362
Kurzkupplungskinematik


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H0-Modell einer Tenderlokomotive der Baureihe 76.0 des Herstellers Fleischmann. Das Modell ist in Epoche III-Ausführung der Ilmebahn GmbH gestaltet, für das Dreileiter-System konzipiert und mit einem Dekoder für analogen oder digitalen Fahrbetrieb ausgestattet.

1 Herstellerinformation

1.1 Vorbild

76 002, die ehemalige pr. T10 Mnz 7402/76 002, ging im Februar 1948 an die Ilmenbahn Gesellschaft in Einbeck, wo sie als Lok 7 eingereiht wurde. Der Hersteller sind die August Borsig Lokomotiv-Werke in Berlin. Das Exemplar wurde 1909 gebaut und trug Fabriknummer 6942. Lok  7 wurde 1963 verschrottet.

Quelle: Fleischmann

1.2 Modell

  • Seltenes Vorbild
  • Ausführung aus den frühen 1950er-Jahren
  • Einsetzbar vor DB-Güterwagen
  • Für Mittelleiter-Wechselstrombetrieb
  • Vorbildgetreu lackiert und beschriftet
  • Eingesetzte Fenster
  • Vorbildgetreuer Durchblick zwischen Kessel und Fahrwerk
  • Vollbewegliche, filigrane Heusinger-Steuerung
  • Bremsklötze zwischen den Treibrädern
  • Metalldruckguss-Fahrgestell
  • Motor mit Schwungmasse
  • Lastgeregelter Decoder für analogen oder digitalen Fahrbetrieb
  • Antrieb auf alle 6 Treibräder, davon 2 mit Haftreifen
  • Niedrige Spurkränze
  • Im Digitalbetrieb ein-/ausschaltbare, konstante Zweilicht-LED-Spitzenbeleuchtung beidseitig, mit der Fahrtrichtung wechselnd
  • Beidseitig Kulissenmechanik und automatische PROFI-Kupplung mit Vorentkupplung für echten Kurzkupplungsbetrieb
  • Kupplungsaufnahme NEM 362
  • Epoche III

Quelle: Fleischmann

1.3 Ersatzteile

Teile & Zubehör
Bezeichnung Artikelnummer
HAFTREIFEN 54 4009
SCHLEIFKOHLEN UND FEDERN 6518
BÜGEL-KUPPLUNG 6511
PROFI-KUPPLUNG 6515

Quelle: Fleischmann

2 Modellinformation

2.1 Technische Varianten

FLM 404602.jpg
FLM 404602.jpg
404602 Modell für Zweileiterbetrieb

3 Vorbild

Vorbild:KPEV-Baureihe T10 Tenderlokomotive

Die T 10 der Preußischen Staatseisenbahnen waren Tenderdampflokomotiven. Sie wurden für den Einsatz zwischen Frankfurt am Main und Wiesbaden von 1909 bis 1912 beschafft. Die 41 km lange Strecke zwischen den beiden Kopfbahnhöfen sollte ohne Wenden der Lok betrieben werden. Da die Lok bei Rückwärtsfahrt zu Entgleisungen neigte, wurde im Betrieb dennoch nach Möglichkeit gewendet. Bei diesen von Borsig gelieferten Fahrzeugen wurden der Kessel von der Preußischen P6 und das Lauf- und Triebwerk von der Preußischen P8 übernommen. Der Kessel musste zur gleichmäßigen Masseverteilung weiter nach vorne als bei anderen Lokomotiven üblich verschoben werden, weil man bei der Konstruktion auf nachlaufende Achsen verzichtet hatte. Die ersten Probefahrten fanden am 30. Juni 1909 statt.

Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft übernahm 11 Maschinen dieses Typs als Baureihe 76, die Loks wurden mit den Nummern 76 001 – 76 011 versehen. Die letzte Maschine wurde nach dem Versailler Vertrag an die französische Nordbahn (Vorlage:CFDN) abgegeben. Acht Maschinen wurden von der Deutschen Bundesbahn übernommen. Zwischen 1945 und 1948 wurden die Fahrzeuge entweder ausgemustert oder an Privatbahnen verkauft. 1964 waren noch sechs Exemplare bei der OHE im Einsatz.

Von der Baureihe 76 ist kein Exemplar erhalten geblieben.

3.1 Weiterführende Informationen

Vorbildinformationen aus der Deutschsprachigen Wikipedia adaptiert.

4 Weblinks