BRW 40550 DRG II 98.10 Tenderlokomotive

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Tenderlokomotive der Baureihe 9810
BRW 40550.png
Quelle: Brawa
HERSTELLER
HERSTELLER BRAWA Artur Braun Modellspielwarenfabrik GmbH & Co.
ARTIKELNUMMER 40550
PRODUKTION Neuheit 2011
VORBILD
EPOCHE II DeutschlandDeutschland
BAHNGESELLSCHAFT DRG
BAUREIHE 9810
ACHSFOLGE D1'
ANZAHL DER ACHSEN 5
BETRIEBSNUMMER 98 1013
LACKIERUNG schwarz (Lokomotuivaufbau)
rot (Räder und Fahrwerk)
MODELL
NENNGRÖSSE H0
LÄNGE ÜBER PUFFER 115,5 mm
SYSTEM Analog
DEKODER 21-polige Digital-Schnittstelle nach NEM
MOTOR mit Schwungmasse
MINDESTRADIUS 360 mm
BELEUCHTUNG
Zweilicht-Spitzenbeleuchtung beidseitig, mit der Fahrtrichtung wechselnd

KUPPLUNG Kupplungsaufnahme nach NEM
Kinematik für Kurzkupplung
BEMERKUNGEN vorbereitet für den Einbau eines Rauchgenerators (Seuthe Nr. 20)
vorbereitet für Soundeinbau


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H0-Modell einer fünfachsigen Tenderlokomotive der Baureihe 9810 des Herstellers Brawa. Das Modell ist in Epoche II-Ausführung der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft gestaltet.

1 Herstellerinformationen

1.1 Vorbild

Trotz Gründung der DRG setzte die Gruppenverwaltung Bayern gegenüber den „Preußen“ in Berlin eine große Eigenständigkeit durch. So kam es zum Nachbau von 629 bayerischen Dampflokomotiven. Infolge der Wirtschaftskrise und den der Reichsbahn auferlegten Reparationszahlungen, schritt der Ausbau vieler Stecken nicht im geplanten Maße voran. So konnten die neu beschafften Einheitsloks auf den meisten der bayerischen Vinzinalbahnen nicht eingesetzt werden. Als Folge daraus wurde Bayern sogar die Entwicklung einer „neuen bayerischen“ Lokomotive zugestanden. Als Basis dafür diente die bayerische GtL 4/4, die als Baureihe 988-9 noch bis 1928 gebaut wurde. Kessel und Triebwerk wurden weitestgehend unverändert übernommen, das Laufwerk aber um eine Nachlaufachse erweitert. Dies erlaubte die Unterbringung größerer Vorräte als bei der alten GtL 4/4 und eine um 5 km/h höhere Höchstgeschwindigkeit. Insgesamt wurden so von 1929 bis 1933 45 Stück der als Baureihe 9810 eingereihten Lokomotiven hergestellt. Lieferant aller Loks war die Firma Krauss in München, die 1932 infolge der wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit Maffei fusionierte und fortan als Krauss-Maffei in Erscheinung trat. Auffällig war der bei den ersten 33 Loks eingebaute Speisewassereiniger, der sich aber nicht bewährte und später wieder ausgebaut wurde. Der besseren Belüftung des Führerhauses zuträglich war der bei den letzten Loks verwendete größere Lüftungsaufsatz. Typische Dienststellen, die Nebenbahnen bedienten und 9810 beheimateten, waren fortan Plattling, Passau, Weiden, Schwandorf, Ingolstadt und Nürnberg Rbf. Alle Maschinen überstanden den Krieg und fanden sich ab 1949 bei der DB wieder. Das Modell gibt die 98 1013 des Bw Hof im Zustand der 30er-Jahre wieder. Die dort stationierten Loks wurden u.a. durch die Lokstation Selb Stadt auf der Strecke nach Holenbrunn verwendet und bedienten auch die umfangreichen Anschlüsse der Selber Porzellanindustrie.

  • Tenderlok BR 9810 der DRG
  • Betriebs-Nr. 98 1013

Quelle: Brawa

1.2 Modell

  • Epoche II
  • Kessel, Chassis und Wasserkasten aus Zinkdruckguss
  • Kurzkupplungskinematik
  • Kupplungsaufnahme nach NEM
  • Motor mit Schwungmasse
  • Federpuffer
  • 21-polige Digital-Schnittstelle nach NEM
  • Mindestradius 360 mm
  • einzeln angesetzte Griffstangen aus Metall, bzw. schlagzähem Kunststoff
  • feinste Bedruckung und Lackierung
  • feinste Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • vorbereitet für Rauchgenerator und Sounddecoder
  • epochengerechte Beleuchtung, mehrteilige Lampengehäuse
  • filigrane Steuerung
  • originalgetreue Farbgebung: Aufbau schwarz; Räder und Fahrwerk rot
  • LüP 115,5 mm

Quelle: Brawa

2 Vorbild

Vorbild:DRG-Baureihe 98.10 Tenderlokomotive
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Quelle: Deutschsprachige Wikipedia

3 Weblinks