BRW 40500 KPEV I T8 Tenderlokomotive

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KPEV Tenderlokomotive T8
BRW 40500.jpg
Quelle: Brawa
HERSTELLER
HERSTELLER BRAWA Artur Braun Modellspielwarenfabrik GmbH & Co.
ARTIKELNUMMER 40500
PRODUKTION Neuheit 2010
VORBILD
EPOCHE I Königreich PreußenKönigreich Preußen
BAHNGESELLSCHAFT KPEV
BAUREIHE T8
ACHSFOLGE C
ANZAHL DER ACHSEN 3
BETRIEBSNUMMER 7012
LACKIERUNG grün-schwarz
MODELL
NENNGRÖSSE H0
LÄNGE ÜBER PUFFER 108,7 mm
SYSTEM Analog
DEKODER 21-polige-Digitalschnittstelle
MOTOR mit Schwungmasse
ANTRIEB 3 Achsen angetrieben
MINDESTRADIUS 360 mm
BELEUCHTUNG Dreilicht-Spitzensignal vorne und hinten mit der Fahrtrichtung automatisch wechselnd
KUPPLUNG Kupplungsaufnahme nach NEM
Kinematik für Kurzkupplung
BESONDERHEITEN für Rauchgenerator vorbereitet (Seuthe NR. 20)


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H0-Modell einer dreiachsigen Tenderlokomotive der Baureihe T8 des Herstellers Brawa. Das Modell ist in Epoche I-Ausführung der Preußischen Staatseisenbahnen gestaltet.

1 Herstellerinformationen

1.1 Vorbild

Nachdem die Eisenbahnbau- und Betriebsordnung ab dem 4. November 1904 auch auf Nebenbahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zuließ, kam von mehreren Eisenbahndirektionen die Forderung nach einer C-gekuppelten Tenderlok, die diese Geschwindigkeit auch fahren konnte. 1902 hat man eine solche Lok angesichts der in der Entwicklung befindlichen T 12 noch verworfen. Der geheime Baurat und Heißdampfverfechter Robert Garbe plante eine Universallok, die gleichermaßen im Reise- und Güterzugdienst einsetzbar war. Mit der Ausarbeitung der Konstruktion beauftragte man Linke-Hofmann in Breslau, aus deren Werkhallen dann 1908 auch die ersten Exemplare der preußischen T 8 rollten. Zwar konnte die neue Lok leistungs- und verbrauchsmäßig überzeugen, beim Personal war sie aufgrund ihrer schlechten Laufeigenschaften äußerst unbeliebt. Die großen Räder und der fehlende Masseausgleich ließen die Lok bei höheren Geschwindigkeiten stark zucken, was zu so passenden Spitznamen wie „Knochenschüttler“ führte. Ein weiterer Fehlschlag war das viel zu hohe Gewicht, das ihren Einsatz auf Nebenbahnen faktisch ausschloss. Wegen ihres guten Beschleunigungsvermögens sollte die T 8 dafür Leistungen im Berliner Vorortverkehr erbringen. Da hier dauernd Geschwindigkeiten von 60 km/h gefahren wurden, ließen die Klagen der Personale nicht lange auf sich warten und auch Triebwerksschäden waren die Folge. Recht schnell wanderten die 100 gebauten Lokomotiven daher in den Rangierdienst ab, wo sie besonders in den Industrierevieren an Rhein und Ruhr sowie in Schlesien gefragt waren.

  • Tenderlok T8 K.P.E.V.
  • Betriebs-Nr. Altona 7012

Quelle: Brawa

1.2 Modell

  • Epoche I
  • Filigrane Steuerung
  • feinste Bedruckung und Lackierung
  • Kohlekasten zum Öffnen
  • frei stehende Leitungen
  • für Rauchgenerator vorbereitet (Seuthe NR. 20)
  • Kessel und Speichenräder aus Zinkdruckguss
  • Federpuffer
  • Führerstandsbeleuchtung
  • Kurzkupplungskinematik nach NEM
  • Kupplungsaufnahme nach NEM
  • 21-polige Schnittstelle
  • LüP 108,7 mm

Quelle: Brawa

2 Vorbild

Vorbild:KPEV-Baureihe T8 Tenderlokomotive
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Quelle: Deutschsprachige Wikipedia

3 Weblinks