BRW 40303 KWSTB I Tn Tenderlokomotive

Aus MoBaDaten
Version vom 12. Juli 2020, 18:57 Uhr von Detlev W (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Infobox Rollendes Material |Gruppe = TL |NavLink = |NavLinkText = |ThemaRM = |Titel = Tenderlokomotive der Baureihe Tn…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
HOME ● Hersteller ● Brawa ● H03L ● Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen (K.W.St.E.) ● BRW 40303 KWSTB I Tn Tenderlokomotive

Tenderlokomotive der Baureihe Tn
BRW 40300.jpg
Quelle: Brawa
HERSTELLER
HERSTELLER BRAWA Artur Braun Modellspielwarenfabrik GmbH & Co.
ARTIKELNUMMER 40303
PRODUKTION Neuheit 2008
VORBILD
EPOCHE I Königreich WürttembergKönigreich Württemberg
BAHNGESELLSCHAFT KWSTB
BAUREIHE Tn
ACHSFOLGE E
ANZAHL DER ACHSEN 5
BETRIEBSNUMMER 1008
LACKIERUNG grün/schwarz (Lokomotivaufbau)
rot (Räder und Fahrwerk)
MODELL
NENNGRÖSSE H03L
LÄNGE ÜBER PUFFER 126,3 mm
SYSTEM Digital
DEKODER Serienmäßig mit Premium-Digitaldecoder
21-polige Digital-Schnittstelle
MOTOR mit Schwungmasse
ANTRIEB 5 Achsen angetrieben
HAFTREIFEN 2
MINDESTRADIUS 360 mm
BELEUCHTUNG
Ein-/ausschaltbare, konstante Zweilicht-Spitzenbeleuchtung beidseitig, mit der Fahrtrichtung wechselnd

KUPPLUNG Kupplungsaufnahme nach NEM
Kinematik für Kurzkupplung
BEMERKUNGEN Modell mit Sound und Rauchgenerator


Button Icon IndianRed.svg

H0-Modell einer fünfachsigen Tenderlokomotive der Baureihe Tn des Herstellers Brawa. Das Modell ist in Epoche I-Ausführung der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen gestaltet und für den digitalen Drei-Leiter-Betrieb ausgestattet.

1 Herstellerinformationen

1.1 Vorbild

Bei der Königlich Württembergischen Staats Eisenbahn wanderten ältere Lokomotiven nach und nach in untergeordnete Dienste wie Nebenbahnen, Arbeitszüge und Baudienst ab. Durch den Lokmangel im ersten Weltkrieg wurden aber alle noch brauchbaren Loks auf den Hauptstrecken benötigt, auf den Nebenbahnen wurde inzwischen völlig überaltertes Lokmaterial gefahren. Daher bestellte die Generaldirektion der Württembergischen Staatseisenbahn (zu diesem Zeitpunkt nicht mehr „königlich“) im Januar 1920 bei der Maschinenfabrik Esslingen eine Serie von 30 neuen Lokomotiven für den Nebenbahndienst. Die Lokomotiven sollten den Nebenbahndienst gründlich renovieren, dazu benötigte man eine leichte Lokomotive (geplant waren 12,5 t maximale Achslast) mit aus reichen der Zugkraft. Diese Forderungen ließen sich nur mit einer fünffach gekuppelten Lokomotive unter einen Hut bringen. Wichtig waren auch ein problemloses Befahren von engen Kurvenradien bis zu 100 m sowie eine geforderte Geschwindigkeit von 50 km/h. Das Egebnis war eine fünffach gekuppelte Heißdampflok mit 1150 mm Treibraddurchmesser und einer maximalen Achslast von 13 t – die Maschinen waren nun doch etwas schwerer geworden als geplant. Nach gut einem Jahr Bauzeit wurden die ersten 5 Loks im Februar 1921 ausgeliefert, die letzte der bestellten 30 Loks im Juni 1921. Eine Tn kostete damals 500.000 Reichsmark. Im Dezember 1922 wurden noch 2 Ersatzkessel für die Tn bestellt, geliefert am 1. September zum Stückpreis von 19,8 Millionen Reichsmark – es herrschte Inflation im Deutschen Reich. Die 30 Maschinen wurden nach ersten Versuchsfahrten sofort auf die Nebenbahnen Württembergs verteilt, wo sie überalterte Lokomotiven ablösten. Eine Besonderheit der Tn war der Einbau eines Kleinrohr überhitzers, der nicht sehr verbreitet war. Das weckte auch das Interesse der Schmidt Heißdampfgesellschaft. In Anwesenheit einiger Ingenieure dieser Gesellschaft fanden im Mai 1923 ausgedehnte Versuchsfahrten auf den Strecken Rottweil –Villingen und Rottweil – Spaichingen statt. Dabei bewährte sich diese Überhitzerbauart, dennoch setzte sich der Großrohrüberhitzer allgemein durch. Alle 30 Maschinen der Klasse Tn wurden von der Deutschen Reichsbahn übernommen, sie erhielten die Loknummern 94 101 bis 94 130. Allerdings war die maximale Achslast auf Nebenbahnen von der DRG inzwischen auf 15 t erhöht worden, so daß die Tn auf Nebenbahnen durch andere Maschinen ersetzt wurden, sie kamen hauptsächlich in den Rangierdienst. Das dokumentiert auch die Lokverteilung im Jahr 1925, die Loks waren damals in Stuttgart-Rosenstein (21 Loks), Freudenstadt (4 Loks) und Geislingen (5 Loks) beheimatet.

  • Dampflok Tn der K.W.St.E.
  • Betriebs-Nr. 1008

Quelle: Brawa

1.2 Modell

  • Epoche I
  • Kupplungsaufnahme nach NEM
  • Kurzkupplungskinematik
  • Mindestradius 360 mm
  • Motor mit Schwungmasse
  • 2 Haftreifen
  • Zweilicht-Spitzensignal in Fahrtrichtung wechselnd
  • Serienmäßig mit Premium-Digitaldecoder
  • Der Decoder erkennt die Betriebsart (analog/digital) selbstständig
  • Soll der Decoder umprogramiert werden, liegt die Einbau- und Betriebsanleitung Premium-Digitaldecoder bei
  • Der Decoder ist werkseitig auf Adresse 03 eingestellt
  • 21-polige Digitalschnittstelle
  • Modell mit Sound und Rauchgenerator
  • LüP 126,3 mm

Quelle: Brawa

2 Modellvarianten

2.1 Zwei-Leiter-Ausführung („Gleichstrom“)

BRW 40300.jpg
BRW 40300.jpg
40300 KWSTB Epoche I: Modell für 2-Leiter-Betrieb („Gleichstrom“) ohne Decoder
BRW 40300.jpg
BRW 40300.jpg
40302 KWSTB Epoche I: Modell für 2-Leiter-Betrieb („Gleichstrom“) mit premium Decoder, Rauchgenerator und Sound

2.2 Drei-Leiter-Ausführung („Wechselstrom“)

BRW 40300.jpg
BRW 40300.jpg
40301 KWSTB Epoche I: Modell für 3-Leiter-Betrieb („Wechselstrom“) mit premium Decoder
BRW 40300.jpg
BRW 40300.jpg
40303 KWSTB Epoche I: Modell für 3-Leiter-Betrieb („Wechselstrom“) mit premium Decoder, Rauchgenerator und Sound

3 Vorbild

Vorbild:KWSTB-Baureihe Tn Tenderlokomotive
Die Informationen unter dem roten Trennstrich bis zum Quellen-Hinweis werden aus der Deutschsprachigen Wikipedia eingebunden. Es handelt sich dabei um den aktuell verfügbaren Artikel. Zur Ansicht der kompletten Information kann mit der Bildlaufleiste (Scrollbar) an der rechten Seite des Fenster navigiert werden. Das Anklicken von Verweisen (Links) innerhalb des Fensters ruft die entsprechenden Seiten der Deutschsprachigen Wikipedia auf. Um die ursprüngliche Anzeige wieder herzustellen, ist die gesamte MoBaDaten-Seite erneut zu laden.

Quelle: Deutschsprachige Wikipedia

4 Weblinks